Zwangsvollstreckungsrecht/Inkasso

Forderungsmanagement

Noch nie war der Ausfall von berechtigten Forderungen in Deutschland so groß wie in den letzten Jahren. Forderungsausfälle sind in der heutigen Zeit leider nicht mehr vermeidbar, man kann sie jedoch durch schnelles und geschicktes Handeln beschränken und minimieren.

Zunächst sollten Sie überprüfen:

  • Ist Ihre Forderung gesichert?
  • Vorsicht bei großen Aufträgen!
  • Wie gehe ich vor, wenn der Schuldner nach Rechnungsstellung und Mahnung nicht bezahlt?

Es müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein, damit die Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner eingeleitet werden kann.

Sie benötigen einen

T i t e l

(z. B. Vollstreckungsbescheid, Urteil, Kostenfestsetzungsbeschluss u.a.) mit

K l a u s e l

(die meisten Titel benötigen eine Vollstreckungsklausel, die sogenannte "Vollstreckbare Ausfertigung") und

Z u s t e l l u n g

(Jeder Vollstreckungstitel (außer Arrestbefehl) muss dem Schuldner zugestellt werden)

Nach Vorlage des Titels mit Klausel und Zustellung kommen folgende Zwangsvollstreckungs-maßnahmen in Betracht:

1. Zwangsvollstreckung ins bewegliche Vermögen des Schuldners:

Zuständig für die Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen des Schuldners ist der Gerichtsvollzieher, der auf Antrag des Gläubigers die Räumlichkeiten des Schuldners nach pfändbaren Gegenständen durchsucht. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, bereits bei Auftragserteilung den Antrag zu stellen, dass dem Schuldner bei fruchtloser Pfändung die eidesstattliche Versicherung abgenommen wird.

2. Zwangsvollstreckung in Forderungen und Rechte:

Der Forderungspfändung unterliegen zum einen Geldforderungen und zum anderen sonstige Vermögensrechte des Schuldners gegenüber Dritten. Die häufigsten Maßnahmen sind folgende:

  • Kontopfändung
  • Lohnpfändung
  • Pfändung von Steuererstattungsansprüchen
  • Pfändung von Versicherungsansprüchen
  • Pfändung von Geschäftsanteilen
  • Pfändung von Rechten an Grundstücken u.a.

3. Pfändung ins unbewegliche Vermögen

Der Zwangsvollstreckung ins unbewegliche Vermögen unterliegen Grundstücke und grundstücksähnliche Rechte. Auch Schiffe, Schiffsbauwerke und in der Luftfahrzeugrolle eingetragene Flugzeuge, Hubschrauber u. ä.

Die Zwangsvollstreckung ins Grundbuch, ein grundstücksgleiches Recht oder einen Miteigentumsanteil erfolgt durch

  • Eintragung einer Sicherungshypothek
  • Zwangsversteigerung
  • Zwangsverwaltung

Damit wir unseren Mandanten bestmöglichen Service anbieten können, arbeiten wir mit namhaften Auskunfteien und Dedekteien zusammen, um somit gezielter in das Vermögen eines jeden Schuldners vollstrecken zu können.

Unterstützt durch unser kompetentes und speziell geschultes Fachpersonal konnten wir in der Vergangenheit bestmögliche Erfolge erzielen.

Des Weiteren bieten wir unseren Mandanten bei einer gewissen Anzahl von Forderungssachen an, bei Erfolglosigkeit geringere Pauschalgebühren in Ansatz zu bringen und zu vereinbaren. Das Kostenrisiko für den Mandanten ist somit erheblich geringer, insbesondere wenn trotz aller Anstrengungen sich die Schuldner als vermögenslos darstellen. Sprechen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gerne.